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Lesestoff und Co.

Lichtermeer für Zivilcourage

Vor etwa zwei Stunden ging eine Kundgebung gegen rechte Gewalt und für Zivilcourage auf dem Campus der Hochschule zu Ende. Anlass dafür war der Übergriff von vier Neonazis auf ein siebzehnjähriges Mädchen, die einem kleinen Kind zu Hilfe eilte, das von den Männern traktiert wurde. Dadurch wurde sie selbst zum Opfer der Neonazis.

Zahlreiche Studenten, aber auch viele Bürger  von Mittweida versammelten sich vor der Hochschule, um ihr Mitgefühl und ihre Verbundenheit zu der Siebzehnjährigen zu bekunden.  Ein Zeichen gegen rechte Gewalt wurde mit Kerzenlichtern gesetzt, die an diesem Abend zu hunderten auf dem Hochschulcampus leuchteten. Allgemeine Übereinstimmung herrschte im Punkt, dass rechte Gewalt in Mittweida keine Chance haben darf, da waren sich Redner und Teilnehmer einig.

Dieses Lichtermeer setzt hoffentlich nachhaltig Zeichen. Es soll die Menschen dazu bewegen aufzustehen, wo rechtsextremes Gedankengut verbreitet wird.

Die Siebzehnjährige hat sich der Übermacht von vier ausgewachsenen Männern entgegengestellt, um ein kleines Mädchen zu retten. Sie hat es riskiert selbst Verletzungen davon zu tragen und nicht einfach weggesehen. Anscheinend gibt es aber viele, die weggeschaut haben, obwohl sie alles beobachteten. Diesen Menschen wurde mit der Lichteraktion hoffentlich Mut gemacht doch als Zeugen aufzutreten.

Sicher ist es unwahrscheinlich, dass sich jeder der Kundgebungsteilnehmer in solch einer Situation ebenso verhalten hätte. Es erfordert doch sehr viel Mut und sicher auch eine gewisse Naivität sich solchen gewaltbereiten Menschen gegenüberzustellen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten sich gegen Rechts zu engagieren. Einfach wegsehen ist sicher der falsche Weg.

27.11.07 23:31


Und niemand hat etwas gesehen...

[Kommentar nach meinem heutigen Informationsstand]

Anscheinend sind einige der Mittweidaer Bürgerinnen und Bürger rückgratslos oder aber um ihre persönliche Sicherheit bedacht. Nur eine Siebzehnjährige bewies am 3.November Zivilcourage, als sie einem sechsjährigen Mädchen zu Hilfe kam.

Vier  -man glaubt es kaum- erwachsene Männer, die scheinbar eindeutig der rechten Szene zugeordnet sind,  traktierten das wehrlose Kind vor dem Normamarkt mitten in einer Wohnblocksiedlung. Als die junge  Frau einschritt und die Neonazis  aufforderte von dem Mädchen abzulassen wendeten sie sich ihr zu. Laut der Siebzehnjährigen wurde sie von drei der Täter festgehalten, während ein Vierter ihr ein  Hakenkreuz in die Hüfte ritzte. 

Sie scheint sich gewehrt zu haben, sicher auch nicht leise. Nach Angaben der Siebzehnjährigen muss es sogar Zeugen auf den umliegenden Balkonen gegeben haben, was angesichts des Tatortes auch eigentlich nicht verwundert. Aber natürlich traut sich keiner gegenüber der Polizei Angaben zu machen, geschweige denn als Zeuge aufzutreten. Schon während des Überfalls ist niemand zu Hilfe gekommen, oder hatte gar die Idee die Polizei zu rufen.

Aber es muss doch Menschen gegeben haben, die die junge Frau schreien hörten. Kaum vorstellbar, dass niemand etwas bemerkt hat oder es zumindest nicht zu gibt. Und das zu einer Tageszeit, an der es zwar schon dunkel, aber noch weit vor Ladenschluss ist. Es ist schockierend, dass nur eine Siebzehnjährige Zivilcourage beweist.

Ein anderer Punkt, der mich doch sehr wundert, ist die Tatsache, dass noch keiner der Täter eindeutig identifiziert bzw. festgenommen wurde. Wo es doch bereit Phantombilder von zwei der vier Täter gibt, muss es doch möglich sein diese Verdächtigen in einer Kleinstadt wie Mittweida bzw. deren umliegende Gemeinden zu erkennen und zu fassen. Zumal einer der Täter auf dem Bild einen sehr markanten Fleck unter dem rechten Auge hat, müsste es doch sicher einige Menschen geben, die diese Männer wiedererkennen. Aber bei der Polizei meldet sich keiner. Eine Stadt scheint zu schweigen, Täter zu decken und damit Zivilcourage zu unterdrücken.

Morgen Abend um 20 Uhr soll ein Zeichen für Zivilcourage gesetzt werden. Studenten und natürlich andere interessierte Bürger können mit Kerze zum Haus 6 der Hochschule Mittweida kommen und so ihr Zeichen für Zivilcourage setzen. Vielleicht werden sogar Zeugen der Tat vom 3.November eine Kerze anzünden, aber das bleibt allein ihr Geheimnis…Leider.

 

26.11.07 21:58


Umweltschutz für interessierte Kinder und Jugendliche

Über eine Mitgliedschaft in verschiedenen Organisationen können sich jetzt auch Kinder über Umweltschutz informieren und aktiv dazu beitragen.

Die Kinder von drei bis sechs Jahren können sich dem neuen Lilu Panda Kinderprogramm anschließen und damit einen Beitrag zum Schutz des Großen Pandas in China leisten. Im Gegenzug bekommen die Kids zwei-monatlich ein Heft, in dem ihnen das Leben von Tieren, wie eben dem Panda spielerisch nähergebracht wird.

Die sieben bis dreizehn Jährigen können den sogenannten Young Pandas beitreten. Dies Gruppe bietet den „Teenies“ die Möglichkeit sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Auch hier gibt es eine regelmäßig erscheinende Informationszeitschrift. Außerdem können die Mitglieder zwischen drei verschiedenen Projekten wählen. Sibirische Tiger, Wattenmeer und ein Überraschungsprojekt stehen zur Wahl.

Doch es gibt für Kinder und Jugendliche auch noch andere Möglichkeiten sich für den Umweltschutz zu engagieren.

Der Naturschutzbund (NABU) hat sein Angebot an Informationen und Umwelt- und Naturschutzaktivitäten für junge Menschen von 6 bis 27 Jahren in der Naturschutzjugend, kurz NAJU untergliedert. Diese „jugendliche Gruppe“ des NABU ist in Landesverbände unterteilt. Hier werden Veranstaltungen geplant, Informationsbroschüren erstellt, Freizeit und Camps organisiert und realisiert und eine Homepage gepflegt.

 

Kinder bis zu zwölf Jahren können den so genannten Rudi-Rotbein-Gruppen beitreten, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gibt es Jugendgruppen, die sich regelmäßig treffen und sich aktiv für den Umwelt- und Naturschutz einzusetzen.

 

Auch Greenpeace 4 Kids, der Umweltkindertag und viele andere Organisationen und Aktionen bieten interessierten Kids die Möglichkeit sich aktiv für den Natur- und Umweltschutz einzusetzen. Für Interessenten gilt es daher, die richtige Organisation für sich oder sein Kind (was die sehr Jungen Umweltschützer betrifft) zu finden. Informationen sind im Internet auf den Websites der jeweiligen Informationen zu finden. Minderjährige benötigen für eine Mitgliedschaft die Einwilligung der Eltern, was ja auch überaus wichtig ist.
22.11.07 17:28


Astrid Lindgren

Gestern wäre Astrid Lindgren 100 Jahre alt geworden. Ein Grund (etwas verspätet) auch einmal etwas zum Thema zu schreiben.

Sicherlich kennt jeder das kleine, einfallsreiche, rothaarige Mädchen, das es immer wieder schafft ihre „Aufseherin“ Fräulein Prüsselius und zwei Diebe in die Flucht zu treiben. Die Sprache ist natürlich von Pippi (Pippilotta Viktualia Rollgardina Schokominza  [im Buch Pfefferminza] Efraimstochter)Langstrumpf. Viele kleine Mädchen träumen heute noch davon, so stark und mutig wie Pippi zu sein und die gleichen Abenteuer zu erleben. Ihre tierischen Freunde Herr Nilsson und Kleiner Onkel sind auch regelmäßig von der Partie. Die Nachbarskinder Tommi und die etwas ängstliche Annika sind oft zu Besuch in der Villa Kunterbunt und können nur über ihre ungewöhnliche Freundin staunen. Die Geschichten um Pippi ziehen auch 62 Jahre nach Figurenentstehung immer wieder Leser in ihren Bann. Doch richtig bekannt geworden  ist Pippi bei vielen Kindern erst durch die Filme mit Inger Nilsson in der Hauptrolle. Auch in diesem Jahr werden zur Weihnachtszeit sicher viele Kinder und Erwachsene vor dem Fernseher sitzen und gespannt die Abenteuer von Pippi und Co. verfolgen.

Ein weiterer Lindgren-Klassiker, der in der Vorweihnachtszeit häufig gezeigt wird, ist Michel aus Lönneberga. Er ist ein echter Lausbub, der es regelmäßig schafft seinen Vater Anton zur Weißglut zu bringen und als Konsequenz viele Stunden im Schuppen mit seinen Holzpuppen zu verbringen. Seine vermeintlichen Streiche sind jedoch eher im Bereich der Tollpatschigkeit angesiedelt, was ihn sehr sympathisch macht und die Zuschauer oder Leser immer wieder zum Lachen bringt. Doch er vollbringt auch gute Taten. Der kleine Bengel Michel erntet z.B. viel Respekt, als er seinen besten Freund und Knecht des Hofes Anton im schlimmen Schneesturm zum Arzt bringt und so sein Leben rettet. Michel ist auch heute noch ein Held vieler Kinder, die auch aus seinen „Streichen“ sicher so Einiges lernen können.

Astrid Lindgren hat auch andere bedeutende Werke der Kinderliteratur geschaffen. An dieser Stelle sollten die „Kinder von Bullerbü“, „Ronja Räubertocher“ und „Madita“ genannt werden. Ein Literaturnobelpreis blieb ihr trotz allem verwehrt.

Neben der Arbeit für ihre  Kinderbücher setzte sich Astrid Lindgren sehr stark für Tiere ein. Nachdem sie vor ca. einem Jahrzehnt ihre Arbeit als Autorin wegen zunehmender Erblindung  aufgegeben hatte, verstarb sie mit 94 Jahren im Jahr 2002 in ihrer Stockholmer Wohnung.

15.11.07 16:16


Tanzturnier in Österreich vom 16. bis 18.11.2007

Für alle Tanzbegeisterten findet bald ein Highlight der Tanzszene in Wien statt. Am 16. November startet das internationale Weltranglisten-Turnier „Austrian Open Championship“. In diesem Jahr ist die Europameisterschaft über  10 Tänze aus dem Standard- und Lateinbereich das besondere ‚Schmankerl‘ der Wettkampfserie. Bis zum 18.November werden in der Wiener Stadthalle über 2000 Teilnehmer in 20 Wettbewerben gegeneinander antreten. Dabei sind alle Altersklassen vertreten.

Zu den Lateinturniertänzen gehören Cha-Cha-Cha, Rumba, Samba, Paso Doble und Jive. In der Standardsektion werden Langsamer und Wiener Walzer, Slowfox, Quickstep, sowie Tango getanzt.

Bei den Austrian Open sind die oben genannten Tänze von Einzelturnierpaaren zu sehen. Auch Formationen werden in Wien vertreten sein.

Laut Informationen auf der website der Austrian Open (www.austrianopen.at) sind noch Karten zu bekommen.

14.11.07 13:53


Meinung zu :

Etwas seltsam fand ich den Artikel „Das Leid der jungen Jahre“ im Focus 44/2007 schon. Da geht es um bestimmte Erkenntnisse aus der Hirnforschung darüber,  welche Einflüsse die Trennung von den Eltern und eine Isolierung auf die Entwicklung von Säugetieren, inklusive Menschen hat. Den Großteil des Artikels konnte ich durchaus nachvollziehen, auch wenn ich längere Ausführungen zu dieser Thematik für sinnvoll halte. Den Sprung von rumänischen Waisenkindern zu Strauchrattenfamilien finde ich etwas zu plötzlich gestaltet.

Absolut unverständlich ist mir, wie am Ende eines sachlich gestalteten Textes ein absolut absurder Ratschlag stehen kann. Da heißt es: „Such dir die richtigen Eltern aus!“.Dieses Ende der Ausführungen hätte ich nicht erwartet und halte ich auch für absolut unangemessen, da ein solcher Tipp (zum Glück) außerhalb der Realität liegt. Anderenfalls wären viel zu viele pubertäre Teenager auf eine geringe Zahl an „coolen“ Eltern konzentriert, hätten sie die freie Elternwahl bei der Entscheidung, welche für sie die richtigen sind.

Wollte die Autorin damit einfach einen pointierten Abschluss für ihren Artikel finden, hat sie nicht über diesen Ratschlag nachgedacht, oder fehlt mir vielleicht einfach das Verständnis für diese Aussage? Wer weiß...

10.11.07 11:57


Richtig lernen

Richtig lernen will gelernt sein. Aus diesem Grund ist es sinnvoll den eigenen Lerntyp heraus zufinden. Das ist im Internet ganz leicht möglich. Einfach in eine beliebige Suchmaschine den Syntax Lerntyp Test eingeben und einige der Ergebnisse nutzen.

Ich halte es für sinnvoll mehrere Tests durchzuführen, da die verschiedenen Tests auch unterschiedliche Ergebnisse liefern. Bei mir hat sich z.B. in drei doch unterschiedlichen Tests der auditive Lerntyp herauskristallisiert. Aber auch eine Mischung aus den anderen Lernmethoden spielt eine Rolle. Also einfach mal ein paar Minuten Zeit nehmen und solche Tests machen.

 Auch die zugehörigen Beschreibungen sind lesenswert und geben oft gute Tipps zu Lernmethoden, die dem eigenen Typ entsprechen.  Dadurch wird das Lernen sicher optimiert und es bleibt womöglich mehr Zeit für andere Dinge.

8.11.07 17:17





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